Monthly archives "October 2020"

Was man über Weine wissen sollte

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Wenn man zu einer Weinprobe eingeladen wird, möchte man sich nicht allzu schnell als Laien entlarven lassen. Deswegen kann es sehr hilfreich sein, sich die wichtigsten Eckdaten und Informationen schon zuvor anzulesen. Dadurch wird auch bei der Weinprobe vieles verständlicher.

Grundwissen für blutige Anfänger

Qualitätsstufen

Zuallererst sollte man wissen, dass deutscher Wein in vier Qualitätsstufen unterteilt wird. Nämlich in Tafel-, Land-, Qualitätswein und Qualitätswein mit Prädikat. Tafelweine unterliegen keiner besonderen Qualitätsprüfung. Zu offiziellen und wichtigen Anlässen sollte man keine Tafel-, oder Landweine auswählen, sondern sich ausschließlich für Qualitätsweine entscheiden.

Neben den konventionellen Qualitätsstufen, werden auch immer häufiger erweiterte Typenbezeichnungen wie Classic und Selection verwendet. Sie stehen für einen bestimmten Geschmackstyp, in diesem Fall für trocken ausgebaute Weine.

Die Bezeichnungen großes Gewächs, erstes Gewächs, erste Lage stehen für Spitzenweine. Ein Qualitätsmerkmal ist zudem das Prädikat Deutsches Güteband Wein. Wer dieses Prädikat erhalten möchte, muss einige Voraussetzungen erfüllen. Der Wein muss umweltschonend angebaut werden. Zudem wurde der Wein in einer Endprüfung von Kennern bewertet.

Rebsorten

Bei den Rebsorten differenziert man zwischen roten und weißen Rebsorten. In Deutschland sind die wichtigsten Vertreter der roten Rebsorten der Spätburgunder, der Portugieser und der Dornfelder. Die weißen Rebsorten werden vom Riesling, Müller-Thurgau und Silvaner angeführt. Neue Entdeckungen für deutsche Weinanbaugebiete sind der Weißburgunder und der Chardonnay. Ein ungewöhnlicher und tiefroter Wein ist der Domina.

Spätburgunder

Unter Weinkennern gilt der Spätburgunder als bedeutende und meist hochwertige Rotweinsorte. Auf französisch wird der Spätburgunder als Pinot noir bezeichnet. Dem Wein wird gerne mit der Bezeichnung König der Rotweine geschmeichelt. Das größte Anbaugebiet befindet sich in Frankreich, gefolgt von Deutschland.

Riesling

Der Riesling hat die Weinkultur maßgeblich geprägt und ist eine vornehmlich hochwertige Rebsorte. Ein qualitativ hochwertiger Riesling wird in kühleren Weinbaugebieten hergestellt. Deutschland genießt als Anbaugebiet weltweit höchstens Ansehen für den Riesling. Der Riesling wird hier fast ausschließlich an steilen Hängen angebaut.

In Deutschland gibt es seit dem Mauerfall insgesamt dreizehn Weinanbaugebiete. Die größten deutschen Anbaugebiete befinden sich in Rheinhessen sowie in der Pfalz. Sie umfassen jeweils eine Fläche von etwa 25.000 Hektar. Das kleinste Anbaugebiet in Deutschland liegt in Mecklenburg-Vorpommern. Hier wird ausschließlich Tafelwein angebaut.

Schritt für Schritt

Eine Weinprobe sollte mit Geduld durchgeführt werden. Man möchte bei einer Probe den Wein probieren und genießen und sich nicht besaufen. Erst sollte man an dem Wein riechen und dann an ihm nippen. Bevor man den Wein herunterschluckt, sollte er im Mund rotiert werden. Ein guter Wein sollte dabei niemals einen kratzigen oder muffigen Nachgeschmack im Mund hinterlassen. Sollte das der Fall sein, darf man einen Wein am Tisch auch zurückgehen lassen. Weiterer Grund kann ein Essigstich sein. Ein No-Go sind ebenso ein zu kalter oder zu warmer Rotwein sowie ein zu warmer Weißwein.

Hard Seltzer – Hartes Wasser mit Stil!

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Hard Seltzer ist das neue Kultgetränk aus den USA – das jedenfalls suggerieren Anbieter auf dem deutschen Markt. Kann sich das Konkurrenzprodukt zu Bier behaupten? Und was macht es überhaupt so besonders?

Nur Wasser und Alkohol?

Man könnte meinen, Hard Seltzer sei lediglich eine industrialisierte Form der Skinny Bitch – jenem Kultcocktail, der nur aus Zitronensaft, Sodawasser und Wodka besteht. Tatsächlich wird Hard Seltzer oft einfach nur aus diesen Zutaten angerührt, Bierkennern zum Schock mischen manche Leute auch gerne aromatisierten Wodka in das Wasser.

Das ist legitim. Aber es ist nicht Hard Seltzer. Denn der “Harte Sprudel” will mehr sein als das: Originaler Hard Seltzer, der mitunter so viel kostet wie Craft Beer, ist ebenso ein gegorener Wein wie Ferderweisser oder Apfelwein.

Der Stil macht das Getränk!

So könnte es gut sein, dass Hard Seltzer in schicken Craft Beer Bars mit tollem Interieur und Wandbildern von https://dearsam.de/ ausgestattet wird. Nicht nur das Getränk, sondern auch schöne Inneinrichtungen runden den Genuss ab. Mit einer schönen Wanddekoration können sie das Feiern in Ihrer Wohnung oder Gastronomie erheblich unterstützen! So wie das Auge beim Essen mit isst, trinkt es auch beim Gang in die Bar. Egal, ob man eine Bar führt oder seinen Gästen zu Hause ein Hard Seltzer anbietet – ein guter Geschmack in der Wahl des Interieurs beeinflusst auch maßgeblich die Freude an dem Getränk. Deshalb funktionieren verhältnismäßig einfacher Getränke wie Hard Seltzer vor allem über einen gut ausgewählten Stil!

Ein Erfolgsrezept?

Die Vorteile sind offensichtlich: Durch die niedrigen Produktionskosten ist das “Brauen” von Hard Seltzer vor allem für Privatpersonen interessant. Da der ganze Zucker von der Hefe aufgelöst und in Alkohol umgewandelt wird, hat der Hard Seltzer deutlich weniger Kalorien als Bier, und anders als die Skinny Bitch leidet er nicht unter dem markanten Wodkageschmack.

Schon wegen der interessanten Idee und dem guten Geschmack können wir allen Neugierigen und Hobbybrauern empfehlen, Hard Seltzer eine Chance zu geben. Prost!